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Unser Service
Wir führen in unserem Hauptzentrum von Nyernga Ngakde auf Vancouver Island täglich Meditationsrituale durch, sogenannte Pujas. Es besteht die Möglichkeit, solche Rituale zu den verschiedensten Zwecken gegen eine Spende von uns ausführen zu lassen. Die Pujas, die von Nyernga Ngakde angeboten werden, sind ein Kanal für die tiefgründigen Segnungen der Buddhas und Schützer. Sie kommen sowohl den Individuen zugute, in deren Namen sie erbeten worden sind, als auch der Gemeinschaft und der Umwelt. Der Nutzen, der aus diesen Ritualen erwächst, kann sich sowohl auf unser gegenwärtiges Leben auswirken, als auch auf unsere zukünftigen Existenzen. Es sind Praktiken zur Beseitigung von Hindernissen, deren Wirkung langfristig angelegt ist und deren Resultate nicht in jedem Falle gleich wahrnehmbar sind. Für diejenigen, die Vertrauen in den Dharma haben, sind Pujas immer hilfreich. Eine Garantie dafür, dass die erwünschte Wirkung sofort eintritt und wir unverzüglich von allen Problemen befreit werden, gibt es jedoch nicht.
Was ist eine Puja?
Eine Puja ist eine rituelle Aktivität, die wirksam ist aufgrund der Kraft des Mitgefühls und der Realisation, die durch die Praxis der verschiedenen Gottheiten-Yogas entsteht. Diese Kraft kann für allepraktischen und religiösen Zwecke eingesetzt werden. So erhält man in der Puja durch eine zehnstufige Praxis Resultate wie Segnungen, Heilung von geistigen und körperlichen Krankheiten, Wohlstand in geistiger und materieller Hinsicht, das Abwenden von negativen Einflüssen, Beseitigung von Hindernissen, Harmonisierung von Beziehungen, Verlängerung der Lebensspanne, Weihung von Orten und Objekten, Hilfe für Sterbende und Verstorbene und vieles mehr. Ganz allgemein dient diese rituelle Aktivität auch immer dem Ziel, uns verdienstvoller werden zu lassen.

Welche Arten von Pujas werden angeboten?
Befüllen einer Statue (Ku):
Die Statue wird mit kostbaren Substanzen und Mantren gefüllt. Die Substanzen werden aus Nepal importiert.
Weihen einer Statue (Ku):
Das Segnen und Erwecken der Statue. Ein Tag wird für die Vorbereitungen benötigt, ein weiterer, um die Puja durchzuführen.
Sang Puja:
Minimales Feueropfer. Für allgemein glückverheißende Umstände, Annullierung negativer Umstände, Weihen von Orten, Heilung und Wohlstand.
Segnen eines Fahrzeugs:
Auto oder Motorrad
Segnen von Heim oder Büro

Reinigung von Land:
Land oder Wasser
Befrieden tragischer Todesumstände:
Bringt Harmonie und eine glückverheißende Wiedergeburt für unerwartet oder unter unerfreulichen Umständen Verstorbene. Schützt auch die Familie der Verstorbenen. Sehr aufwendige Puja, die drei Tage Vorbereitungszeit erfordert.
Puja, um Wohlstand und glückliche Umstände anzuziehen:
Begünstigt gedeihliche Umstände wie Wohlstand und Ruhm, oder hilft, den gewünschten Job zu erhalten.
Führung im Bardo (einschließlich Powa):
Um das Bewusstsein des Verstorbenen einer glückverheißenden Wiedergeburt zuzuführen.
Langlebenspuja:
Um ein langes und gesundes Leben in Wohlstand herbeizuführen
Gebieten:
Beseitigt dämonische Störungen, Wahnsinn und Angst
Schutzpuja:
Für gefährliche Tätigkeiten, Reisen, oder nach Bedarf
Puja für erfolgreiche Geschäfte:
Für mindestens sieben Tage. Wird täglich ausgeführt.
Kann so lange wie gewünscht fortgeführt werden.
Feuerpujas
Heilung von Krankheit:
Bei körperlichen oder geistigen Beschwerden.
Vermögen:
Für Reichtum und Wohlstand
Unterwerfung:
Schutz vor Schaden, Abwenden von extremen negativen Einflüssen und Todesangst
Was sind die Kosten, die im Zusammenhang mit dem Ersuchen um eine Puja entstehen?
Es gibt kein feststehendes Honorar für die Puja selbst, aber es wird eine Spende erwartet. Mit den Spenden werden zunächst die Auslagen für die kostbaren Pujasubstanzen abgedeckt. Die Opfertormas (Ritualkuchen) zum Beispiel werden aus Ghee, Honig, Yoghurt, Zucker, Sirup, Milch und Gerstenmehl, das wir selbst rösten, hergestellt. Nachdem der Torma von Hand geformt wurde, wird er mit einem essbaren Fettüberzug versehen. Das rote Fett für diesen Überzug wird mit einem löslichen Pulver gefärbt, das mühsam und unter großem Zeit- und Kostenaufwand aus einer speziellen Pflanze vom Himalaya hergestellt wird. Hunderte anderer kostbarer, rarer und teurer Substanzen werden selbst für die allergrundlegendsten Pujas verwendet. Diese Stoffe zu importieren ist teuer. Der Herstellungsprozess für einige der Pujasubstanzen dauert länger als ein Jahr. Danach werden diese Substanzen in einer Zeremonie geweiht, die ohne Unterbrechung für sieben Tage und sieben Nächte andauert. Keine Ersatzstoffe oder künstlichen Ingredienzien sind erlaubt.

Zusätzlich zu den Materialkosten für die in der jeweils erbetenen Puja verwendeten Substanzen sollte die Spende die anspruchsvolle Vorbereitung und Durchführung der Puja honorieren. Ein solches Ritual vorzubereiten kann manchmal mehrere Tage in Anspruch nehmen. Es gibt keinen Preis für die Zeit und Energie, die diejenigen investieren, die die Puja vorbereiten und durchführen. Traditionell spendet der Patron einer Puja finanzielle Mittel oder nützliche Gegenstände an die ausführende Organisation. Die Höhe oder Art der Spende ist vollständig der Person überlassen, die die Puja erbittet.

Spenden sind eine Art, Dankbarkeit denen gegenüber auszudrücken, die die Bedingungen für den erwünschten Effekt der Puja geschaffen haben. Darüber hinaus sind sie das Einkommen, das den meisten Vollzeitpraktizierenden ein Überleben ermöglicht. Während der Zeit, in der eine Puja ausgeführt wird, ist es wichtig, großzügig und wohlwollend zu sein. Tatsächlich wird der aus der Puja erwachsene Verdienst durch einen Mangel an Großzügigkeit wieder zu Nichte gemacht. Die Person, die um die Puja ersucht, sollte Gäste einladen, damit auch sie in den Genuss des Segens kommen können, und sie sollte im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Festmahl für alle an der Puja Teilnehmenden ausrichten.

Die Pflicht eines Ngakpas ist es, sich mit der Gemeinschaft zu verbinden und ihr zu dienen, indem er seine Fähigkeiten und seine Verwirklichung einsetzt, um anderen zu helfen. Traditionell überleben Ngakpas aufgrund ihres Dienstes in Form von Pujas für andere. Denn die Praktizierenden, die die Pujas ausführen, haben das Bodhicitta-Gelübde genommen, das Gelöbnis, anderen mehr zu dienen als sich selbst. Die Pujas werden zum Wohle der anderen ausgeführt, und dieser Akt des Dienstes an anderen kommt wiederum den Ngakpas zugute. So wird sowohl die Ngakpa-Tradition aufrechterhalten als auch die Beziehung gegenseitiger Abhängigkeit zwischen Patron und Praktizierendem, die seit über tausend Jahren fortbestanden hat. Die Lehre des Buddha von der gegenseitigen Abhängigkeit aller Dinge und Wesen wird von der Beziehung zwischen Praktizierendem und Gemeinschaft illustriert.

Da für den Laien im Westen Spenden für rituelle Aktivitäten etwas Ungewohntes sind, gibt es hier eine Richtlinie, wie man in etwa verfahren kann, wenn man für sein spezielles Anliegen um eine Puja ersuchen möchte. Für eine kleinere Puja sollte man etwa 200 € veranschlagen, für eine mittlere 600 €, und für eine größere Puja, die Zusatzpraktiken wie Phowa, das Füllen von Statuen oder Heilen von Krankheiten beinhaltet, 1000 €. Für eine Große Sadhana, ein sogenanntes Drubchen, sollte man an etwa 5000 € denken. Bei diesen Angaben handelt es sich um Grundbeträge, wer aber mehr spenden möchte, ist willkommen, das zu tun. Um das genaue Vorgehen – auch bei finanziellen Engpässen – mit uns zu besprechen, setzt Euch bitte mit unserem Münchner Zentrum in Verbindung.